Vorgaben & Umsetzung - Modellbahn-Heigermoser

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Vorgaben & Umsetzung

Planung
Meine Vorgaben:

-Großer Bahnhof der viel Zugbetrieb ermöglicht und auch möglichkeiten zum rangieren bietet
-Den Bahnhof Stuttgart 21
-Eine ICE Neubaustrecke mit dem Bahnhof Kinding (Altmühltal) und einer großen Spannbeton Bogenbrücke
- Zuglängen sollten bis 6,5 Meter bei Güterzügen und max 5 Meter bei Personenzügen machbar sein, was vorbildgerecht lange Güterzüge wären
-soviele Schattenbahnhöfe wie nur irgendwie möglich
-Lange Hauptstrecken auf denen die Züge lang verfolgt werden können
-Steigungen von allerhöchstens 1% aufgrund der langen Güterzüge, bei Strecken wo nur Personenzüge fahren max 2,8%
-Mindestradius von 540 mm auf unterirdischen Gleisen und auf sichtbaren Strecken mindestens 1000mm Radius
-Die Bietschtalbrücke
-Ein paar Abschnitte der Brennerbahn
-Ein Rangierbahnhof oder einen vollfunktionsfähigen Umschlagbahnhof inkl. CarSystem
Die Umsetzung:

Nach knapp 3 Jahren intensiver Planung steht nun ein wie ich finde sehr gelungener Gleisplan der nun so umgesetzt wird. Ich konnte fast alle meine Vorgaben umsetzen:
-Bahnhof: Leicht abgeänderter Bahnhof Rosenheim mit 7 Bahnsteiggleisen und 7 Güter- & Rangiergleisen. Zwischen den Bahnsteig- & Gütergleisen befinden sich noch zwei Abstellgleise für Nahverkehrszüge. Weiterhin verfügt der Bahnhof über 4 Lokabstellgleise, eine Dieseltankstelle, auf jeder Seite des Bahnhofs je ein Ausziehgleis und auf der Münchner Seite des Bahnhofs befindet sich noch das ehemalige Rosenheimer BW mit dem Lokschuppen, dass auch heute noch so dort zu finden ist, dieses BW wird auch bei mir stillgelegt und ist auch an die Bahnhofsgleise nicht mehr angeschlossen.
-ICE Neubaustrecke: Die Neubaustrecke hat insgesamt etwa 20 Meter länge, ist aber in zwei Abschnitte unterteilt, einmal auf etwa 10,5 Metern länge der Bahnhof Kinding (Altmühltal), dieser Bahnhof entspricht bis auf das er 1,5 Meter gekürzt werden musste exakt dem Vorbild und der andere Abschnitt ist der Teil mit der Spannbeton Bogenbrücke mit einer Länge von etwa 9,5 Metern.
-Schattenbahnhöfe: Auch der Platz in den Schattenbahnhöfen sollte so schnell nicht ausgehen, diese sind für knapp 150 Züge meist für bis zu 6,8 Metern Zuglänge ausgelegt

-Lange Hauptstrecken: Die längsten, durchgehend sichtbaren Strecken der Anlage sind etwa 45 Meter und die zweitlängste etwa 27 Meter lang

-Steigungen: Alle Steigungen auf denen Güterzüge fahren werden wurden sehr flach gehalten und haben meist nur 0,5 - 0,7% Steigung, auf Gleiswendel wurde fast komplett verzichtet

-Mindestradius: Wie oben geschrieben hat keine der Kurven auf den unterirdischen Strecken einen Radius unter den 540 mm und auf den sichtbaren Radien sind keine Radien kleiner als 1000mm, nahezu alle Radien sind um ein sehrvielfaches Größer

-Bietschtalbrücke: Die Bietschtalbrücke wurde mit eingeplant und hängt wie das vorbild zwischen zwei Tunnels. Unter der Fahrbahn geht es noch etwa 75cm steil abwärts

-Brenner: Insgesamt gibt es 3 eher kürzere Abschnitte der Brennerbahn, diese befinden sich alle 3 bei Matrei / Pfons am Brenner
-Rangierbahnhof & Umschlagbahnhof: Einen Rangierbahnhof auch nur halbwegs vorbildgerecht umzusetzen ist selbst bei meinen Platzverhältnissen nahezu unmöglich. Daher habe ich mich für den Umschlagbahnhof / Containerterminal entschieden. Dieses soll voll funktionsfähig werden inkl. CarSystem. Es besteht aus 4 Verladegleisen mit zwei Containerkränen, einer 3gleisigen Einfahrgruppe sowie einem Lok-Abstellgleis. Hinter dem Terminal läuft noch eine zweigleisige Hauptstrecke vorbei. Als Containerkran wird der Kran von Faller mit der Art. Nr. 120290 zum Einsatz kommen.
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